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Biomechanik
Biomechanik beschäftigt sich mit dem Bewegungsablauf des Pferdes.
Die funktionelle Anatomie, im Zusammenhang mit vielen Beispielen aus der reiterlichen Praxis, vermittelt Reitern, aber auch Ausbildern, wie eine Bewegungseinschränkung bzw. Bewegungsanomalie entsteht und woran sie erkennbar ist.
Der Vorteil: Es kann früher und schneller gehandelt werden.
Beispiel: Unnatürliche Kopf-und Schweifhaltung ist ein Zeichen dafür,dass die Wirbelsäule nicht so ist, wie sie sein sollte. Es deutet auf eine Bewegungseinschränkung und/oder eine Schonhaltung hin. Hinweise sind, dass das Pferd den Kopf nicht im Ruhezustand entspannt oder beim Reiten sich nicht biegen lässt. Den Kopf oft verwirft/ verdreht oder nicht an das Gebiss herantritt. Der Schweif sollte mit der Bewegung entspannt anliegend,mittig,locker hin und her pendelnd getragen werden. Trägt das Pferd den Schweif nicht mittig, kann das ein Zeichen dafür sein, dass die Muskeln im Rücken auf einer Seite kürzer sind. Der Schweif wird zur verkürzten Seite getragen. Es gibt eine Ausnahme Araberpfede tragen den Schweif oft zur linken Seite ohne eine Bewegungseinschränkung. Taktfehler oder Kreuzgalopp können auch Zeichen für eine Dysfunktion des Kreuz-Darmbeingelenks sein.
Ursache dafür sind oft Gelenkblockaden Falsche Belastung über einen längeren Zeitraum oder eine plötzliche zu heftige Bewegung für das Gelenk bewirken, dass Weichteile die um das Gelenk herum liegen überlastet/überdehnt werden. Schutzmechanismus tritt ein:Die Muskulatur verkürzt sich um das betroffene Gelenk zu schützen. Im Akuten Stadium ist die Muskelverspannung/Blockade sehr schmerzhaft. Bleibt diese Blockade/ der Muskel in dem verkürzten Zustand, wirkt dies wie ein Korsett um das Gelenk. Das Gelenk ist blockiert und die Bewegung wird eingeschränkt. Es kommt zur Schonhaltung Die Blockade selbst löst jetzt keine Schmerzen mehr aus. Als Ausgleich der Bewegungseinschränkung kommt es zur Überlastung anderer Gelenke und dadurch kann es zu weiteren Verletzungen und Bewegungseinschränkungen kommen.
Therapie:Lösen der Muskelverspannung z.B.durch Akupunktur / Unterstützung durch die Homöopathie und physiotherapeutische Übungen um die Beweglichkeit zu stabilisieren.
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